Peter Borger: 

Können wir Einfluss auf unsere Gene nehmen?
Neue Einsichten aus der (Epi-) Genetik

Kritische Analyse der Behauptungen von Peter Borger

Auf dieser Website finden Sie den vollständigen Vortrag von Peter Borger vom 22. Oktober 2021 auf der Kreatikon 2021, gefolgt von den jeweiligen Ausschnitten der Präsentation und dem Bewertungsergebnis des jeweiligen Ausschnitts.

Peter Borger behauptet, dass er Informationssysteme studiert,
die Intelligenz erfordern, damit sie entstehen können.


Ausschnitt: 01.44-02.23 Peter Borger - Wir studieren Informationssysteme.

Peter Borger sagt, er sei zu dem Schluss gekommen, dass er und seine Kollegen nicht Materie, sondern Informationssysteme studieren. Informationssysteme bräuchten eine Intelligenz, um so etwas zu erschaffen. Als er zu dem Schluss kam, dass dies wahr ist, begann er zu suchen, was Gott wirklich ist. So kam er zu Gott und der Bibel. Dort lernte er Jesus kennen und bekehrte sich im Jahr 2003 zum Christentum.

Peter Borger hielt einen sehr guten und fast rein wissenschaftlichen Vortrag. Nirgends wurden Ergebnisse der allgemein anerkannten Forschung auf seinem Fachgebiet als im Widerspruch zur Bibel stehend bezeichnet.


Leider sagt Peter Borger, dass er die Behauptungen von Werner Gitt über die Naturgesetze der Information unterschreibt.


Lesen Sie die Kommentare zur Präsentation von Werner Gitt:
"Philosophische, mathematische und naturgesetzlich basierte Gottesbeweise"

Ausschnitt: 60.13-60.44 Peter Borger - Groß sind die Werke des Herrn_wer sie erforscht hat groß Freude daran.

Peter Borger sagt, dass er als Molekularbiologe das Privileg hatte, all dies zu untersuchen. Daher schließt er seine Rede mit den folgenden Worten ab:
"Groß sind die Werke des Herrn; wer sie erforscht, der hat große Freude daran."

Dann dankt er dem Herrn für die Wissenschaft: "Thank God for Science!"

Es ist wirklich sehr gut, dass Peter Borger die Wissenschaft als etwas Großartiges bezeichnet.
 
Wir müssen uns bewusst sein, dass die verschiedenen Teile der Bibel (auf die Peter Borger verweist) vor sehr langer Zeit geschrieben wurden. Bibeltexte wurden mit dem Wissen der Zeit geschrieben, in der der betreffende Text verfasst wurde.
Der Inhalt der Bibel hätte sich nach ihrer Niederschrift nicht mehr verändert.


Dies steht im Gegensatz zum heutigen Stand der Wissenschaft. Die Wissenschaft hat sich über Hunderte von Jahren dynamisch entwickelt, wobei die Forschungsergebnisse ständig überarbeitet und durch neue Erkenntnisse verbessert wurden. Die Forschungsergebnisse haben auch zu Vorhersagen über mögliche zukünftige Entdeckungen geführt.

Die Forschung in vielen wissenschaftlichen Richtungen hat der Menschheit viele Vorteile und ein besseres Wohlbefinden gebracht.

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