Werner Gitt: 

Philosophische, mathematische
und naturgesetzlich basierte Gottesbeweise

Zweifelhaften Behauptungen von Werner Gitt

Auf dieser Website finden Sie den vollständigen Vortrag von Werner Gitt vom 22. Oktober 2021 auf der Kreatikon 2021, gefolgt von den jeweiligen Ausschnitten der Präsentation und dem Bewertungsergebnis des jeweiligen Ausschnitts.

Werner Gitt hat den unwiderlegbaren Beweis geliefert,
dass der Gott der Bibel existiert

Die ersten 1.31 Minuten wurden leider ohne Sprache gesendet.

Ausschnitt: 14.35-15.58 W. Gitt - Wie kann der Baum wissen?

Werner Gitt beschreibt hier, dass die Form und Größe eines Baumes vollständig durch die ursprünglich im Samen gespeicherte Information bestimmt wird.
Sogar die gesamte Konstruktion des Baumes soll durch sie festgelegt sein.

In der Natur wird die Form und Größe eines Baumes zum Teil durch den Boden bestimmt, auf dem er wächst (steinreich, nährstoffreich oder nährstoffarm, ausreichend Wasser vorhanden usw.).
Es ist auch wichtig ob der Baum viel Platz hat. Wenn ja, können die Blätter genügend Sonnenlicht einfangen.
In einem dichten Wald würde der Baum ganz anders wachsen. Sie könnte viel höher wachsen, um so viel Sonnenlicht wie möglich zu erhalten. Der Baum kann auch viel schlanker werden, weil der Wind im Wald viel weniger stark ist.
Es gibt noch viele andere Umstände, die einen Samen zu einem völlig anders aussehenden Baum werden lassen können.

Ausschnitt: 18.35-19.22 W. Gitt - Keine geeichnete Konstruktion.

Werner Gitt behauptet hier, dass der Winkel in der Sonnenblume unbedingt 137,5 Grad betragen muss.
Aufgrund dieser Vollkommenheit kann es sich nur um einen Entwurf Gottes handeln.

Die anderen Bespiele die er gibt haben ebenfalls mathematischen Hintergründe. Falls der DNA von Wissenschaftler manipuliert würde, könnte das Resultat sein dass der Winkel 136,5 oder 138,0 Grad entsteht. Dann würde die Sonnenblume auch ohne den Einfluss eines Gottes genial aussehen!

Ausschnitt: 26.00-26.20 W. Gitt - DNS allerhöchste Informationsdichte die wir kennen.

Werner Gitt behauptet dass Ingenieure/Wissenschaftler hinsichtlich die Informationsdichte von Systeme woran gearbeitet wird weit unter die Informationsdichte von DNA liegen wurde.

Werner Gitt vergleicht nur mit elektronischen Systeme wie Rechner und Speichersysteme. Die Wissenschaftler von Heute sind so weit dass künstliches DNA erzeugt werden kann. Auch gibt es schon viele Jahre die Möglichkeit DNA mit Fehlern zu reparieren mittels eine Genschere (CRISPER/Cas).
Chemiker können Polymere Atom für Atom synthetisieren. Hinsichtlich elektronischen Speichern sind 3–Dimensionale optischen Systeme in Entwicklung die wahrscheinlich letztendlich die Informationsdichte des DNAs sehr weit überschreiten werden. Diese Entwicklungen sind einfach im Internet zu überprüfen.

Ausschnitt: 27.03-27.45 W. Gitt - Gesetz 1. Information ist eine nicht-materielle Größe.

Werner Gitt behauptet dass Information eine nicht–materielle Größe sei und es nicht eine Eigenschaft der Materie sein könnte.

Information ist ein sehr breiter Begriff. Materie kann eine große Menge an Code enthalten, der nur dann zu Informationen wird, wenn ein System beim Lesen/Scannen etwas mit diesem Code anfangen kann. Wenn sich ein Fragment aufgrund eines zufälligen Fehlers ändert, ändern sich auch die Informationen. Im Falle der DNA kann dies zum Beispiel zu einer Veränderung eines Gens führen. Diese Veränderung des genetischen Materials kann oft zu Missbildungen/Krankheiten bei Tieren oder Menschen führen. Nur manchmal führt die daraus resultierende Veränderung des genetischen Materials dazu, dass ein Mensch oder ein Tier bessere Eigenschaften erhält und sich somit erfolgreicher fortpflanzen kann.
Werner Gitt hat dieses Informationsgesetz ohne wissenschaftliche Grundlage und Beweis aufgestellt, um die Grundlage der Evolutionswissenschaft als falsch zu bezeichnen.

Ausschnitt: 27.45-28.15 W. Gitt - Gesetz 2. Ingendetwas Materielles kann nichts Nicht-Materielles hervorbringen.

Gitt nennt hier sein 2. Naturgesetz der Information das irgendetwas materielles, wie physikalische oder chemischen Prozesse, nichts nicht–materielles hervorbringen kann. Wenn Information eine nicht-materielle Größe ist, ist die Materie nie in der Lage Information in kodierte Form zu erzeugen.

Das vorangegangene Bewertungsergebnis besagt, dass die Materie in der Lage ist, Informationen in kodierter Form zu produzieren. Werner Gitt erwähnt hier nicht, dass die DNA aus Materie besteht. Wenn neue DNA hergestellt wird, kann sich der Code ändern, was zu genetischen Varianten führt.
Ein Beispiel dafür ist die kontinuierliche Entwicklung von Varianten des Coronavirus.
Werner Gitt hat sich die Mühe gemacht, die Evolution der Lebewesen, die jetzt und in der Vergangenheit auf der Erde gelebt haben, für völlig unsinnig zu begründen.

Ausschnitt: 28.15-28.28 W. Gitt - Gesetz 3. Information kann nicht in statistischen Prozessen entstehen.

Werner Gitt beschreibt dass Gesetz 3 sagt dass in statistischen (er meint stochastische oder willkürliche) Prozesse keine Information (also neues DNA mit andere Eigenschaften) entstehen kann.

Allgemein bekannt ist dass bei DNA (etwas materielles) bei einem Kopiervorgang der Information des ursprüngliche DNA ein Fehler auftreten kann, wodurch neue Information auf dem neu entstandenes DNA entstanden ist.
Die Gesetze 1, 2 und 3 können deshalb nicht korrekt sein.

Ausschnitt: 28.28-28.44 W. Gitt - Gesetz 4. Information kann nur durch einen intelligenten Sender entstehen.

Werner Gitt behauptet, dass Information nicht durch Zufall entstehen kann.
Er will uns mit seinem 4. Naturgesetz davon überzeugen, dass die Information nur durch einen intelligenten Sender entstehen kann.

Da die ersten drei "Naturgesetze" so formuliert sind, dass die Evolution gesetzmäßig ausgeschlossen werden kann, kann Werner Gitt nun sein wichtigstes Gesetz formulieren, das lautet: Information kann nur von einem intelligenten Sender erzeugt werden.

Weil Werner Gitt seine vier "Naturgesetze" selbst erfunden und bewiesen hat, ist "bewiesen", dass Gott der Schöpfer von allem ist, und gleichzeitig ist auch bewiesen, dass die Evolutionslehre Unsinn ist.
Dieser Arbeitsvorgang ist, leider auch für Werner Gitt, in wissenschaftlichen Kreisen nicht erlaubt.

Ausschnitt: 28.56-29.14 W. Gitt - Die Schlussfolgerungen sind nicht zu widerlegen.

Werner Gitt behauptet hier, dass seine Schlussfolgerungen nicht zu widerlegen sind weil diese Beweise in harte Form auf Naturgesetze beruhen.

Die Schlussfolgerungen von Werner Gitt sind nicht wahr. In der Wissenschaft gibt es keine "Naturgesetze der Information". Diese "Naturgesetze" sind ein Produkt des Gehirns von Prof. Werner Gitt, das mit dem Ziel geschaffen wurde, Gott, Jesus und der Bibel mehr Gehör zu verschaffen.
Falls mit den Suchterm "Naturgesetze der Information" auf google.de gesucht wird, führen ALLE Treffern auf Werner Gitt zurück.
Die Bemühungen von Werner Gitt auf dem Gebiet der christlichen Religion sind, soweit bekannt, nie von Wissenschaftlern angesehener Universitäten durch wissenschaftliche Untersuchungen bestätigt worden.

Ausschnitt: 29.15-29.58 W. Gitt - SF1 das Gott existiert weil es den 4 Naturgesetze entspricht.

Werner Gitt behauptet dass der DNA-code, die in allen Lebensformen anwesend ist, eindeutig innerhalb des Definitionsbereiches von Information liegt. Deshalb kann festgestellt werden dass es einen Sender geben muss! Dieser Sender ist Gott.
Die Existenz Gottes sei damit eindeutig belegt. Der Name dieser Gott ist nicht bekannt, aber es muss ein Gott sein, eine Intelligenzquelle ausserhalb unsere Welt, wo das alles herkommt.

Auch Werner Gitt ist es nicht gelungen, einen Gottesbeweis zu erbringen. Es gibt kein allgemein anerkanntes "Naturgesetz der Information", auf das Werner Gitt seinen Gottesbeweis gestützt hat.
Alle Religionen behaupten, dass Gott dem Menschen nahe ist.
Werner Gitt behauptet hier, dass dieser Gott, dessen Existenz er eindeutig bewiesen sehen will, eine sendende Intelligenzquelle außerhalb unserer Welt ist.

Ausschnitt: 29.58-30.20 W. Gitt - SF2 Dichte und Komplexität in den DNS 'billionenfach' größer.

Werner Gitt behauptet hier, dass der Sender (ein namenlosen Gott) höchst intelligent sein muss, weil die Information im DNA, hinsichtlich Dichte und Komplexität billionenfach größer als die gegenwärtige Technologie sei.

Wie im 'Ausschnitt: 26.00-26.20 W. Gitt - DNS allerhöchste Informationsdichte die wir kennen.' beschrieben ist, stimmt diese Behauptung von Werner Gitt nicht.
Die Leiterbreite der DNA beträgt etwa 2 bis 3 Nanometer (2.10^-09 m).
Die Behauptung von Werner Gitt würde bedeuten, dass die Dichte der heutigen Technologie mehr als zwei Meter betragen müsste!


Der Chiphersteller IBM hat am 2. Dezember 2021 den ersten Zwei-Nanometer-Chip vorgestellt. Im Internet wird von Chips mit Transistoren berichtet, die noch kleiner als 1 nm sein werden. Die kleinsten funktionierenden Transistoren, die im Labor entwickelt wurden (nicht auf einem Chip), sind nur ein Atom groß.

Ausschnitt: 30.49-32.37 W. Gitt - Meine Frage_Gott, Übergott usw.

Werner Gitt behauptet das es einen zweiten Gott (ein Übergott) gibbt der klüger ist als der Gott der es gemacht hat.
Der Lehrer der Übergott war noch viel intelligenter (das ist ein Über-Übergott). Das geht so weiter bis ein unendlichen Übergott. Er erklärt ein einfaches 'Modell' für Gott. Ein Gott der dann allwissend und unendlich intelligent sein muss. 
Dies alles hat Werner Gitt belegt mittels einem Naturgesetzes und ist deshalb nicht mehr umzustoßen. 

Die Erklärung von Werner Gitt, warum Gott so intelligent und allwissend sein kann, ist mehr als fragwürdig. Der Schritt, zu erklären, dass seine Behauptung wahr ist, weil sie auf einem "Naturgesetz" beruht, wird von ihm nicht erklärt.

Es ist unverständlich, dass ihm niemand in der christlichen Gemeinschaft Fragen dazu gestellt hat.

Ausschnitt: 32.37-33.34 W. Gitt - SF2 Er weis alles von Körper bis Sonne in alle Ewigkeit.

Werner Gitt behaubtet dass Gott alles weiß (zum Bespiel über alle Zellen in Menschen und Tiere und alle Atomen in der Sonne usw.) von Anfang in der Vergangenheit über Heute bis in alle Ewigkeit. Gott muss deshalb (wegen seine Allwissenheit) Ewig sein.

Sollten wir uns nicht fragen, ob wir die Behauptung von Werner Gitt akzeptieren sollten? Er will, dass wir glauben, dass der Gott, den er beschreibt, alles weiß, bis ins kleinste Detail des Universums, zu allen Zeiten, von Anfang an bis in alle Ewigkeit.
Wäre es dann nicht viel einfacher, zu dem Schluss zu kommen, dass das Universum selbst Gott ist?
Wäre der Mensch tatsächlich nach dem Ebenbild Gottes erschaffen worden, müsste er ein Gehirn haben, das schwerer ist als die gesamte Materie im Universum (es ist davon auszugehen, dass mehrere Gehirnzellen erforderlich sind, um jeden Zustand der Materie im Universum zu speichern). Und wenn diese Aussage für alle Zeiten gelten würde, wäre eine unendliche Masse von Gottes Gehirn erforderlich).

Ausschnitt: 33.54-34.45 W. gitt - SF3 Es ist keine Prophetie bekannt, die sich anders zugetragen hat.

Werner Gitt beschreibt, wie der Bibellehrer Dake sein Leben lang Statistiken über die Bibel sammelte und unter anderem zählte, wie viele Prophezeiungen sich bereits erfüllt hatten. Es heißt, dass sich bereits 3268 Prophezeiungen erfüllt haben.
Laut Gitt haben sich alle 3268 Prophezeiungen erfüllt, genau wie in der Bibel beschrieben.

Werner Gitt berücksichtigt nur die Prophezeiungen, die sich bereits erfüllt haben. Bei Prophezeiungen muss auch die zeitliche Reihenfolge berücksichtigt werden, in der sie sich wahrscheinlich erfüllen werden.
Gitt möchte, dass der Zuhörer glaubt, dass es sich genau so zugetragen hat.
Statistisch betrachtet wird etwa jede zweite Prophezeiung unerfüllt sein und/oder bleiben, da Herr Dake auch 3140 unerfüllte Prophezeiungen zählte.
Wenn also, ähnlich wie bei einem Würfelspiel (in diesem Fall ein Würfel mit nur zwei Seiten [erfüllt oder unerfüllt]), ein Würfel 3268 Mal hintereinander geworfen wird, wäre das Ergebnis jedes Mal die Erfüllung der betreffenden Prophezeiung. In Wirklichkeit würde sich nach 3268 Mal herausstellen, dass sich etwa die Hälfte der Prophezeiungen nicht erfüllt hat.

Seine weitere Behauptung, dass sich alle 3268 Prophezeiungen genau so erfüllt haben, wie sie in der Bibel beschrieben sind, ist höchst unplausibel, da die Prophezeiungen in der Bibel im Allgemeinen nur kurze, zusammenfassende Beschreibungen sind.

Ausschnitt: 40.13-41.33 W. Gitt - 3268 Prophetien haben sich erfüllt.

Werner Gitt sagt, dass 3268 Prophezeiungen der Bibel sich erfüllt haben.
Er behauptet, dass die Wahrscheinlichkeit, dass so etwas passiert, äußerst gering ist. Das Ergebnis dieser Berechnung verwendet er für seinen 3. Gottesbeweis durch die biblische Prophetien.

Wie in dem vorherigen Auswertungsergebnis (33.54-34.45) beschrieben macht Werner Gitt hier einen großen mathematischen Fehler. Seine Berechnung wäre richtig, wenn alle diese 3268 Prophezeiungen ohne zeitliche Unterbrechung erfüllt worden wären. Das ist hier sicherlich nicht der Fall. Nach Dakes Bibel gäbe es 3268 erfüllte Prophezeiungen UND 3140 unerfüllte Prophezeiungen.
Eine der wichtigsten Prophezeiungen wurde schon lange erwartet, hat sich aber nicht erfüllt:
Die Rückkehr von Christus.
Matthäus zum Beispiel kündigte das Kommen des Reiches Gottes an, starb aber enttäuscht, weil es nicht eintrat.

Werner Gitt's 3. Gottesbeweis durch die biblische Prophetien kann daher nur als falsch bewertet werden.

Ausschnitt: 49.21-49.42 W. Gitt - Gott hat propheseit und in Realität umgesetzt.

Werner Gitt behauptet hier, dass sich die prophetischen Aussagen nicht zufällig erfüllen konnten. Sie setzt einen allmächtigen und allwissenden Gott voraus, der die Prophezeiungen im Voraus benennen und sie später in die Realität umsetzen konnte.
Gitt betrachtet dies als einen weiteren Gottesbeweis.

Die Aussage ist nichts weiter als eine Behauptung. Ereignisse passieren oft zufällig. Wenn genügend Zeit verstreicht, können Dinge geschehen, die im Wesentlichen der Beschreibung einer Prophezeiung entsprechen.

Werner Gitt hätte in seinem Vortrag auch Beispiele für unerfüllte Prophezeiungen anführen können. Dann hätte er erklären können, warum sich diese seiner Meinung nach (noch) nicht erfüllt haben.

Ausschnitt: 49.55-50.33 W. Gitt - SF3 Die Idee des Atheismus wurde widerlegt.

Werner Gitt beschreibt dass die die Erfüllung der Prophetien nur durch einen Gott möglich sei. Durch seine Rechnungen wäre einen 'prophetisch-mathematischen Gottesbeweis' erbracht.
Die Idee des Atheismus sei damit widerlegt.

Gitt behauptet das dieser Gottesbeweis eine harte Beweisform hat der nicht widerlegbar sei.

Wie beschrieben in "Ausschnitt: 40.13-41.33 W. Gitt - 3268 Prophetien haben sich erfüllt.", kann mit einer Berechnung, die auf falschen Grundlagen beruht, kein Gottesbeweis erbracht werden.
Darüber hinaus ist die Schlussfolgerung von Gitt, dass die Idee des Atheismus damit widerlegt sei, völlig unverständlich. Es sollte klar sein, dass jemand, der nicht an einen Gott glaubt, grundsätzlich nicht als Atheist betitelt werden sollte.
Jemand, der kein Theist ist, müsste nicht beweisen, dass es keinen Gott gibt.
Im Gegenteil: Theisten müssten beweisen, dass es einen Gott gibt.

Im Laufe der Geschichte hat keine religiöse Bewegung einen schlüssigen Beweis für Gott erbracht.

Ausschnitt: 51.40-52.10 W. Gitt - Noch nicht erfüllten profetien werden planmässig erfüllt.

Werner Gitt behauptet dass alle 3268 Prophetien sich bereits, genau so wie in der Bibel beschrieben sei, erfüllt haben. Darum müssen wir annehmen dass die restliche Prophetien planmässig von Gott erfüllt werden.

In den vorhergehenden Bewertungen wurde erläutert, dass Gitts "prophetisch-mathematischer Gottesbeweis" nicht wahr ist. Wenn sich in Zukunft dennoch einige Prophezeiungen der Bibel (scheinbar?) erfüllen, wird das nichts mit diesem falschen Gottesbeweis zu tun haben.
Wir wissen nur, dass die Existenz eines Gottes, der alles im Universum und damit auch alles auf der Erde geschehen lässt, nicht bewiesen werden kann. Es ist auch unmöglich, die Nichtexistenz eines Gottes zu beweisen.

Ausschnitt: 52.30-53.14 W. Gitt - Gesamt Schlussfolgerung. Die Existenz eines allwissenden und allmächtigen Gottes wurde nachgewiesen.

Werner Gitt behauptet, die Existenz eines allwissenden und allmächtigen Gottes bewiesen zu haben.
Er behauptet auch, bewiesen zu haben, dass die Bibel von Gott stammt und wahr ist.
Er findet es großartig, dass er den umfangreichsten Gottesbeweis erbracht hat, der dem Menschen bekannt ist. Gläubige können demnach der Bibel vertrauen.

Werner Gitt setzt alles daran, Gläubige in ihrem Denken über Gott und die Bibel zu stärken.
Was er hier getan hat, ist nicht wissenschaftlich korrekt und auch nicht ehrlich.
Es ist undenkbar, dass zu Kreatikon Referenten eingeladen werden, die sich ehrlich zu religiösen Behauptungen äußern und wissenschaftliche Forschungsergebnisse präsentieren, die von unabhängigen Wissenschaftlern überprüft wurden.

Ausschnitt: 54.00-54.12 W. Gitt - Jetzt haben wir den Weg bereitet.

Werner Gitt beschreibt hier, dass seine Gottesbeweise den Zweck dienen den Weg zu bereiten um Jesus annehmen zu können und damit das Himmelreich zu finden.

Ist es nicht ungerecht, dass Werner Gitt mit seinen falschen Gottesbeweisen versucht mehr Menschen zum "Glauben" zu bewegen? Das Wort "glauben" wird hier in Anführungszeichen gesetzt, denn ein wahrer Gläubiger einer Religion glaubt an einen Schöpfer OHNE Beweis.
Mit seinem Gottesbeweis versucht er, den Menschen Angst zu machen, weil es nun "bewiesen" ist, dass Gott existiert.

Ausschnitt: 55.41-55.50 W. Gitt - Wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.

Werner Gitt sagt hier, dass jeder der nicht glaubt von Gott verdammt wird. Diese Aussage gilt wie jeder andere Satz der Bibel.

Werner Gitt erhöht seine Angstmacherei auf ein noch höheres Niveau. Ist das eigentlich ein gutes Verhalten der Kirchen, um die Aussage zu stützen, dass man gerettet wird, wenn man glaubt, und dass die Verdammnis Gottes unwiderruflich folgt, wenn man nicht an (denselben) Gott glaubt?

Ausschnitt: 56.07-56.41 W. Gitt - Wenn wir an Jesus glauben haben wir das ewige leben.

Werner Gitt beschreibt hier, dass wenn wir an Herrn Jesus glauben wir das ewige Leben haben werden. Das sei eine feste Zusage der Bibel.

Ist es nicht so dass  viele Menschen die schmale Tür und den engen Pfad in den Himmel verpassen werden? Diese Menschen wählen dafür die breite Tür , und folgen dem breiten Weg, der durch überheblichen menschlichen Verstand erfunden worden ist.

Ist es nicht genau das, was Werner Gitt mit seinen Gottesbeweisen und seinen Erklärungen tut?

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